• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Einer von fünf Betrieben bietet keine neuen Ausbildungsstellen an

26.09.2023

Jeder fünfte Betrieb (19 %) in Deutschland plant für das Ausbildungsjahr 2023/2024 keine neuen Ausbildungsplätze anzubieten. Das geht aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung hervor.

Beitrag mit Bild

©Chris/fotolia.com

Einer von fünf Betrieben bietet 2023/2024 keine neuen Ausbildungsstellen an. Zum Ausbildungsjahr 2021/2022 lag dieser Anteil nur bei 15 %. 14 % geben heute an, weniger Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr anzubieten. 39 % wollen gleich viele Ausbildungsplätze besetzen, und 19 % mehr als im Vorjahr. 9 % der Ausbildungsbetriebe geben an, sich noch im Besetzungsprozess zu befinden.

Hauptgrund Bewerbermangel

Vor allem Handelsbetriebe werden 2023/2024 keine neuen Ausbildungsplätze anbieten. Der Anteil beträgt hier 35 %. Auch hinsichtlich des Umfangs berichten 15 % der Handelsbetriebe, dass sie weniger Ausbildungsstellen anbieten als im Vorjahr. „Grund hierfür dürfte der Bewerbermangel sein. Laut offizieller Statistik ist Kaufmann im Einzelhandel der am häufigsten angebotene Ausbildungsberuf. Gleichzeitig sehen jedoch weniger junge Menschen in diesem Ausbildungsberuf ihren Berufswunsch“, sagt ifo-Forscherin Johanna Garnitz.

Von den an der Personalleiter-Befragung teilnehmenden Betrieben gaben 80 % an, Ausbildungsbetrieb zu sein. Mit einem Anteil von 71 % wird in den befragten Dienstleistungsbetrieben am wenigsten ausgebildet. 80 % der teilnehmenden Handels- und 92 % der Industrieunternehmen bilden nach eigener Angabe aus.


ifo Institut vom 20.09.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro

Weitere Meldungen


Meldung

fabrikacrimea/123rf.com

28.10.2026

Die geplanten europäischen Nachhaltigkeitsstandards für Unternehmen aus Nicht-EU-Staaten stehen in der Kritik. Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hält die vorgesehenen Berichtspflichten für zu kompliziert und wenig praxistauglich.

weiterlesen
DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichterstattung für Drittstaatenunternehmen

Meldung

fabrikacrimea/123rf.com

20.10.2026

Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat ihre Prüfungsschwerpunkte für die Geschäftsberichte 2026 börsennotierter Unternehmen veröffentlicht. Im Fokus stehen geopolitische Risiken, Restrukturierungen und die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

weiterlesen
ESMA legt Prüfungsschwerpunkte 2026 fest

Meldung

©adrian_ilie825/fotolia.com

20.10.2026

Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels, steigender regulatorischer Anforderungen und wachsender Qualitätsrisiken kommt das Rechnungswesen zunehmend an seine Grenzen. Schon mehr als die Hälfte der Unternehmen sieht die Qualität ihrer Accountingprozesse gefährdet.

weiterlesen
Fachkräftemangel wird zum Qualitätsrisiko im Accounting

Meldung

©Eisenhans/fotolia.com

15.10.2026

Die europäische Anti-Geldwäschebehörde AMLA hat drei neue Regulierungsstandards finalisiert und dabei wichtige Anregungen der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) aufgegriffen. Besonders bei der Kundenprüfung und den gruppenweiten Pflichten konnten Erleichterungen erreicht werden.

weiterlesen
EU-Geldwäschevorgaben: AMLA entschärft wichtige Pflichten
Titelseite Der Aufsichtsrat - Cover und Tablet

Haben wir Ihr Interesse für Der Aufsichtsrat geweckt?

Sichern Sie sich das Der Aufsichtsrat Gratis Paket: 1 Ausgabe + 1 Monat Testzugang zum Beratermodul Der Aufsichtsrat kostenlos.