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  • IFAC-Studie: ESG-Berichterstattung wird zum Standard

19.05.2025

Immer mehr internationale Unternehmen lassen ihre Nachhaltigkeitsinformationen extern bestätigen – das zeigt die aktuelle IFAC-Studie. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Fragmentierung der ESG-Standards ein zentrales Problem.

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©peterschreibermedia/123rf.com

Am 12.05.2025 hat die International Federation of Accountants (IFAC) zusammen mit dem American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) und dem Chartered Institute of Management Accountants (CIMA) Ergebnisse der nunmehr fünften Studie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und -prüfung der 1.400 größten globalen Unternehmen aus 22 Ländern veröffentlicht. Die Studie umfasst die Jahre 2019 bis 2023. Hierüber berichtet die WPK.

Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass Unternehmen immer häufiger Bestätigungsleistungen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsinformationen einholen (73 %, Vorjahr: 69 %). Abgesehen von dieser deutlichen Entwicklung in der Unternehmenspraxis sind andere Schlüsselindikatoren im Zeitraum 2019 bis 2023 relativ unverändert geblieben.

Fragmentierung der Standards hält an

Die Fragmentierung der Standards, die sowohl für die Berichterstattung als auch für deren Prüfung verwendet werden, hält weiter an. Über 90 % der Unternehmen geben an, mehrere Standards und Rahmenwerke zu verwenden. Auch bei der Bestätigung der Leistungen gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Standards, die von Wirtschaftsprüfern und von anderen Dienstleistungsorganisationen verwendet werden.

Zur Situation in Deutschland stellt die Studie fest, dass 100 % der einbezogenen Unternehmen im Jahr 2023 über ESG-Sachverhalte berichtet haben. Sofern hierzu eine Bestätigungsleistung eingeholt wurde, erfolgte dies – wie in anderen großen europäischen Ländern – in der Regel nach ISAE 3000 (Revised) durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.


WPK vom 16.05.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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