• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • EU-Kommission legt Arbeitsprogramm für 2025 vor

14.02.2025

Die EU-Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für 2025 vorgestellt – mit einem klaren Fokus auf Bürokratieabbau und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf schnelleren Genehmigungsverfahren, einer effizienteren Nachhaltigkeitsberichterstattung und einer schlankeren Agrarpolitik.

Beitrag mit Bild

tanaratgraphy/123rf.com

Aufbauend auf den politischen Leitlinien von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die EU-Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2025 vorgelegt. Es konzentriert sich auf die Leitinitiativen, die die EU-Kommission im ersten Jahr ihrer Amtszeit ergreifen wird. Dem Arbeitsprogramm ist eine Mitteilung über Vereinfachung und Umsetzung beigefügt, um unnötige Regulierung und übermäßigen Verwaltungsaufwand für Unternehmen zu verringern.

Strategische Umsetzungs- und Vereinfachungsagenda

Das Arbeitsprogramm 2025 konzentriert sich stark auf Vereinfachung. Es umfasst eine erste Reihe von sogenannten „Omnibus“-Vereinfachungsvorschlägen. Mit ihnen sollen  die EU-Politik und die EU-Rechtsvorschriften besser und schneller funktionieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken.

Der erste „Omnibus“ schlägt eine weitreichende Vereinfachung in den Bereichen Berichterstattung über ein nachhaltiges Finanzwesen, Nachhaltigkeits-Due-Diligence und Taxonomie vor. Mit anderen Initiativen wie dem Gesetz zur Beschleunigung der industriellen Dekarbonisierung werden Genehmigungen, Zulassungen und Berichterstattungsanforderungen gestrafft. Eine neue Definition von kleinen Midcap-Unternehmen wird die regulatorische Belastung verringern, sodass KMU weniger Hindernissen gegenüberstehen, wenn sie wachsen.

Vereinfachungsmaßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik und in anderen Politikbereichen, die die Landwirte betreffen, werden den übermäßigen Verwaltungsaufwand für nationale Verwaltungen und Landwirte weiter angehen.

Weitere Vereinfachungsvorschläge werden geprüft, darunter auch ein „Omnibus“ im Bereich der Verteidigung, um die im Weißbuch festgelegten Investitionsziele zu erreichen und die Entfaltung innovativer Unternehmen zu ermöglichen.


EU-Kommission vom 12.02.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

Weitere Meldungen


Meldung

©peshkova/123rf.com

13.07.2026

Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Unternehmensberichterstattung nimmt zu. Unternehmen gehen dabei jedoch weiterhin vorsichtig und uneinheitlich vor, zeigt eine aktuelle Studie des britischen Financial Reporting Council (FRC).

weiterlesen
KI hält Einzug in die Unternehmensberichterstattung

Meldung

©vege/fotolia.com

10.07.2026

Das Risikoumfeld für Vorstände und Führungskräfte verändert sich schneller und wird zunehmend komplexer. Neben klassischen Gefahren wie Cyberangriffen, Datenverlust und Arbeitsschutz rücken erstmals geopolitische Krisen sowie Fehler beim Einsatz von KI in den Mittelpunkt.

weiterlesen
Geopolitik und KI werden zum Vorstandsrisiko

Meldung

©Sergey Nivens/123rtf.com

08.07.2026

Eine zentrale europäische Datenbasis für KMU könnte grundsätzlich Transparenz schaffen und grenzüberschreitende Finanzierungen erleichtern. Derzeit fehlt jedoch die notwendige Nachfrage aufseiten der Unternehmen und der Kapitalgeber.

weiterlesen
ESAP: Wenig Interesse an EU-Finanzierungsplattform für Mittelständler

Meldung

fabrikacrimea/123rf.com

06.07.2026

Die überarbeiteten ESRS und der neue freiwillige Standard (VS) sollen Nachhaltigkeitsberichte vereinfachen, Kosten senken und insbesondere kleinere Unternehmen vor übermäßigen Informationsanforderungen schützen.

weiterlesen
ESRS: EU vereinfacht Nachhaltigkeitsberichte deutlich
Titelseite Der Aufsichtsrat - Cover und Tablet

Haben wir Ihr Interesse für Der Aufsichtsrat geweckt?

Sichern Sie sich das Der Aufsichtsrat Gratis Paket: 1 Ausgabe + 1 Monat Testzugang zum Beratermodul Der Aufsichtsrat kostenlos.