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  • Worauf Wirtschaftsprüfer beim KI-Einsatz achten müssen

12.02.2025

Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) hat Fragen und Antworten zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Wirtschaftsprüferpraxis veröffentlicht. Sie sollen es Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern erleichtern, mit KI umzugehen und weiter für das Thema sensibilisieren.

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©peshkova/123rf.com

Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Wirtschaftsprüfung zunehmend wichtiger, oft unbemerkt in Hintergrundprozessen. Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer sollten sich mit dieser Entwicklung auseinandersetzen, um Chancen zu nutzen und Risiken zu meiden.

Grundwissen über KI und ihre Risiken ist essenziell

„Der Umfang des KI-Einsatzes hängt unter anderem von der jeweiligen Auftragsart und vom Digitalisierungsstand ab. Ohne klare Regelungen drohen Auftragsverluste oder unsachgemäßer KI-Einsatz von Mitarbeitern“, warnt WPK-Präsident Andreas Dörschell. „Die Nutzung von KI-generierten Ergebnissen setzt voraus, dass der Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer deren Verlässlichkeit beurteilen kann. Ein Grundwissen über KI und ihre Risiken ist essenziell, detaillierte technische Kenntnisse sind zumeist aber nicht erforderlich. Sollte der Mandant künstliche Intelligenz in prüfungsrelevanten Bereichen einsetzen, kann es jedoch notwendig sein, Experten einzubinden. Die Verantwortung des Wirtschaftsprüfers/vereidigten Buchprüfers bleibt trotz KI-Einsatzes unverändert.

Unterstützung für den Berufsstand

Die WPK möchte ihre Mitglieder in Sachen KI unterstützen und begleiten. Zu diesem Thema wurden daher vom Vorstandsausschuss Fragen und Antworten zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz erarbeitet und vom Vorstand der WPK genehmigt. Das Dokument wird nach Bedarf weiterentwickelt.


WPK vom 11.02.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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